Erschöpft

Was bedeutet Erschöpfung?

Erschöpfung bezeichnet das Gefühl, körperlich oder emotional entkräftet oder ausgelaugt zu sein. Jeder Mensch kennt das Gefühl, nach einer anstrengenden Phase im Beruf oder Privatleben erschöpft, schwach und abgeschlagen zu sein.

Dauern diese Erschöpfungsphase Wochen oder Monate, bewirken sie Leistungseinbußen und eine deutliche Beeinträchtigung der Lebensqualität.

Ohne entsprechende Hilfe ist es oft schwierig die Ursachen zu erkennen. Gerne helfe ich Ihnen mit meinem Einfühlungsvermögen und Fachwissen, sich selbst besser anzunehmen, wichtige Schritte aus Ihrer schwierigen Situation heraus zu machen und das eigene Leben wieder positiver zu gestalten.

 

"Wenn der Alltag schwer wird und die Seele leidet"

Ist die chronische Erschöpfung eine Volkskrankheit?

Offensichtlich bietet unsere Gesellschaft einen guten Nährboden für chronische Erschöpfung. Es wird immer schwerer, die Arbeitsanforderungen in der immer schneller werdenden Arbeitswelt mit den persönlichen und sozialen Anforderungen zu vereinen.

Kommen zu diesen dauerhaft anstrengenden Lebensumständen (wie Beruf, Familie) noch unerwartete soziale Ereignisse wie z.B. Arbeitsplatzverlust, Mobbing, Krankheit oder das Ende einer Beziehung hinzu, kann dies den Menschen derart extrem belasten, dass er sich erschöpft, leer und ausgebrannt fühlt und sich der Bewältigung der täglichen beruflichen und/oder privaten Anforderungen nur mehr schwer oder nicht mehr gewachsen sieht.

Die Erschöpfung verläuft meist in Phasen, die Wochen bis Monate, manchmal auch Jahre anhalten können. Wenn sie unbehandelt bleiben, können die Erschöpfungsphasen rezidivierend sein, d.h. erneut auftreten. In manchen Fällen können sie auch einen chronischen Verlauf nehmen und zur Depression führen.

Welches sind die Ursachen einer Erschöpfung?

Meist sind die Erschöpfungszustände auf individuell zusammenwirkende Ursachen zurückzuführen und ebenso vielfältig können sie sich äußern. Neben Alltagsstress sind auch schwierige Lebensphasen wie Arbeitsplatzverlust, Mobbing, Krankheit, Trauer und Trennung, eine häufige Quelle von Erschöpfungszuständen.

Jedoch besteht immer ein länger anhaltendes Ungleichgewicht zwischen (beruflichen, persönlichen, sozialen) Anforderungen und den zur Verfügung stehenden Ressourcen und Bewältigungsmechanismen. Dies schwächt kontinuierlich die gesamte Körper-Leib-Seele Balance. Somit haben die Betroffenen über einen längeren Zeitraum mehr Energie verbraucht als ihnen zur Verfügung steht.

Dies geht an Körper und Seele nicht unbemerkt vorbei. Werden die Warnsignale ignoriert oder als harmlose „Wehwehchen“ abgetan, schleicht sich schnell ein ausgewachsener Erschöpfungszustand ein. Permanente Schwäche und Müdigkeit können die Folge sein und ein Teufelskreis entsteht: Es wird immer schwerer, den Anforderungen des Alltags gerecht zu werden.

"Du bist nicht auf der Erde, um unglücklich zu werden.
Doch Glück ist allein der innere Frieden.
Lerne Ihn finden.
Du kannst es."
Buddha

Welches sind die Symptome einer Erschöpfung?

Die Symptome sind so vielfältig wie die Auslöser. Dennoch gibt es einige recht charakteristische Symptome. Sie können plötzlich auftreten oder sich über einen längeren Zeitraum hinweg entwickeln und unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Vielen Betroffenen fällt es zunehmend schwer, ihre alltäglichen Aufgaben zu erfüllen und ihre Sozialkontakte aufrecht zu erhalten.

Neben der lähmenden Erschöpfung leiden sie oft unter weiteren Symptomen:

Körperliche Beschwerden:
• Verspannungen (Nackenschmerzen, Spannungskopfschmerzen)
• plötzlicher Schwindel (z.B.beim schnellen Aufstehen oder Treppensteigen)
• Muskelverspannungen, Kopf- und Gliederschmerzen

 

Körperliche Beschwerden:
• Grippeähnliche Symptome mit Halsschmerzen
• Magenverstimmungen, Verdauungsprobleme
• vermehrte Infektanfälligkeit
• Gewichtsveränderung
• Verlust der Libido
• Herz-Kreislaufbeschwerden
• Neigung zu Schweißausbrüchen
• Ohrensausen, Tinnitus
• Flache Atmung (Schwierigkeiten tief durchzuatmen)

 

Beratungsangebot

Brauche ich eine Familienberatung oder eine Lebensberatung?

In jedem menschlichen Werdegang kommen Zeiten, in denen wir mit uns selbst unzufrieden sind. Oft halten wir dann das Leben, in dem wir festzustecken scheinen, nur noch schwer aus.
Selbstzweifel, Ängste, Unsicherheiten oder das Gefühl, nicht angenommen und verstanden zu werden, bestimmen uns. Oder wir haben Schlimmes erlebt, das wir derzeit nicht mehr alleine bewältigen können.  

Schicksalsschläge, Verluste, Mobbing (Ausgrenzung), längere Zeiten der Abwertung, Gewalterfahrungen oder das Gefühl, schon lange den eigenen, inneren Weg aus dem Auge verloren zu haben, führen uns in eine Lebenskrise.

Wird das innere Leiden zu groß, braucht es Unterstützung und Orientierungshilfe.

Dott. Günther Erlacher
Lebensberatung & Familienberatung

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